„1 to go“ bis zum 25. Mai

Treffpunkt 11 Uhr U-Bahnhof Stadthaus!

Von da aus geht es gemeinsam nach Dortmund-Hörde! Schaut auf unsere Karte, damit ihr euch orientieren könnt.
(Eine Übersicht über weitere Anlaufpunkte in Dortmund findet ihr hier.)

Ansonsten gibt es auch einiges zu berichten. Das „Cafe Aufbruch“ hat viel Ärger mit der Polizei, das könnt ihr hier http://agora.free.de/cafe-aufbruch/  nachlesen.
Nochmals ein fettes Danke an die Fridays for Future Dortmund, da haben wir heute einen Werbeblock für morgen gemacht. Besonders hat uns beeindruckt, dass 5.000 Menschen auf dem Friedensplatz „Nazis ´raus“ skandierten! Auf der kompletten Marschstrecke der Nazis sind Plakate aufgetaucht, die zum Gegenprotest aufrufen. Auch dafür sagen wir einfach mal Danke.
Und: heute Abend könnt ihr bei der Vorabenddemo um 18:30 auf dem Sonnenplatz gegen den Rechtsruck demonstrieren.
Ansonsten haben wir für Samstag gutes Wetter bestellt. Und wir freuen uns riesig auf euch! 
 

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„2 to go“ bis zum 25. Mai

Für Samstag ist der Anreisetreffpunkt nach Hörde 11 Uhr die U-Bahn-Station Stadthaus!

Die Dortmunder Nazis hetzen die ganze Woche in verschiedenen Städten in NRW, um für sich zu werben. Egal wo sie auftauchen, ob in Ostwestfalen-Lippe, im Rheinland, im Bergischen Land, im Ruhrgebiet, überall stehen ihnen spontan Gegendemonstrierende entgegen. Trotz größter Geheimniskrämerei bildet sich in jeder Stadt sofort Widerstand gegen die Dortmunder Truppe. Auch heute sind sie wieder unterwegs, in Essen, Oberhausen-Sterkrade und in Duisburg-Meiderich-Süd. Spontan rufen Gruppen und Einzelpersonen zum Gegenprotest auf. Morgen, Freitag, sind die Nazis in Lünen, vermutlich werden sie noch weitere Stationen einlegen, vielleicht sogar in Dortmund. Der Gegenprotest ist wichtig und richtig, damit die Nazis merken: ungestört hetzen können sie nirgendwo.

Am Samstag habt ihr dann ausführlich Gelegenheit, in Sicht- und Hörweite den Nazis Eure Meinung zu sagen.

„3 to go“ bis zum 25. Mai

bild auf dem three to go steht

 

Anreise am Samstag:

11 Uhr U-Bahn Stadthaus!

 

Übrigens:

Die Nazi-Abschluss-Kundgebung findet auf dem Schild-Platz statt. Dort wird mit der hübschen Skulptur „Ahesa“ (siehe Bild) an den in Dortmund-Hörde
geborenen Künstler Bernhard Hoetger erinnert. Hoetger, zunächst von A. Rodin beeinflusst, entwickelte sich zum Expressionisten. Weitere künstlerische Stationen Hoetgers waren z.B. die „Darmstädter Künstlerkolonie“ und Worpswede. Das expressionistische Meisterwerk gelang Hoetger in der Bremer Böttcherstraße mit dem Haus „Atlantis“. Hoetger sympathisierte zunächst mit den Nazis, trat sogar in die NSDAP ein. Ab 1936 galten seine Werke als „entartete Kunst“, er wurde aus der NSDAP ausgeschlossen. Hoetger ging ins Exil in die Schweiz, wo er 1949 starb.

Am Samstag stehen die Nazis also vor dem Nachguss einer Skulptur Hoetgers und hetzen. Kann man nicht erfinden, ist Dortmunder Realität.