Spendenaufruf: Aktionen gegen Nazis kosten Geld

Aktionen gegen Nazis planen und durchführen kostet Geld

Wir finanzieren Drucksachen, Transpis, Hosting der Webseite, Lauti und anderes technisches Equipment etc. für unsere Aktionen durch Spendengelder. Hier kommt ihr ins Spiel.

Wenn ihr uns unterstützen möchtet, könnt ihr das mit folgender Bankverbindung tun:

Spendenkonto

Bank: Landesverband VVN-BdA NRW
Iban: DE03 3601 0043 0028 2124 35
Stichwort: BLOCKADO

Zivilcourage ist kein Verbechen

Zivilcourage ist kein Verbechen – Solidarität mit Torsten und Mischa

Unsere Freundinnen und Freunde von DSSQ Düsseldorf bitten um Unterstützung.

Die Einzelheiten

„Zivilcourage darf nicht kriminalisiert werden! Skandalurteil gegen Düsseldorf stellt sich quer wegen Sitzblockade gegen Republikaner-Aufmarsch“ – DSSQ

http://duesseldorf-stellt-sich-quer.de/blog/

Die Presserklärung der aktuell Betroffenen

Auszug:

„Torsten und ich werden von der Staatsanwaltschaft beschuldigt, an diesem Tag „Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Sachen oder Bedrohungen von Menschen mit einer Gewalttätigkeit“ befördert zu haben. Konkret soll Torsten eine große Zahl von Menschen zur Blockade des REP- Aufmarsches überredet haben und ich soll als Mittel zum Durchfließen der Polizeiabsperrung das Verhalten von Rugbyspielern empfohlen haben. Beide Vorwürfe sind absurd.

DSSQ hat in seinen Selbstverständnis folgendes formuliert:
„Viele sagen: Gegen einen Aufmarsch von RassistInnen und Nazis kann man nichts machen.
Doch. Kannst Du!“

http://anti-kapitalismus.org/sites/default/files/downloads/prozesserklaerung_vom_30-8-2017.pdf

Rechtshilfekonto

Rechtshilfegruppe Düsseldorf
IBAN: DE89 3005 0110 0063 0076 78
Stadtsparkasse Düsseldorf, BIC: DUSSDEDDXXX
Überweisungszweck: Torsten und Mischa

Redebeiträge vom 23. August 2017

Auf mehrfachen Wunsch werden wir erstmalig die Redebeiträge unserer Aktion vom 23. August zum 5-jährigen „NWDO-Verbot“ hier zur Verfügung stellen. Also Lesestoff für euch wenn ihr mögt.

Die Reihenfolge der Beiträge stellt keine Wertung dar.

Los gehts:

Nazi-Verbote? Selber machen!

Da drüben, ein paar Meter von uns entfernt und von der Polizei schwer bewacht stehen ca. 80 Nazis. Sie wollen heute an das Verbot des „Nationalen Widerstandes Dortmund“, der „Kameradschaft Aachener Land“ und der „Kameradschaft Hamm“ erinnern. Ein Großteil der versammelten Nazis war vor fünf Jahren schon im „Nationalen Widerstand“ aktiv. Heute sind sie in der winzigen Nazi-Partei „Die Rechte“ organisiert. Fünf Jahre nachdem der NRW-Innenminister die Kameradschaften verboten hat, müssen wir also feststellen: das Verbot hat rein gar nichts gebracht! Effektiver Widerstand gegen Nazis muss in erster Linie von uns, den Menschen, die in Dortmund leben, und unseren Freunden aus vielen anderen Städten ausgehen. Deswegen gehen wir heute auch nach Dorstfeld, zeigen den Nazis, dass es nicht ihr „Kiez“ ist und stellen uns an die Seite der Menschen, die sich seit Jahren in Dorstfeld gegen die rechten Arschlöcher wehren! Weiterlesen →

Jahrestag NWDO-Verbot: Demo nach Dorstfeld – Verbote ändern nix!

Am fünften Jahrestag des Verbots des sogenannten „Nationalen Widerstand Dortmund“ (NWDO) haben bis zu 300 Antifaschist*innen mit einer Demo nach Dorstfeld darauf hingewiesen, dass Verbote alleine nichts ändern und Nazistrukturen weiterhin bekämpft werden müssen. Die Demo begann um 18.30 Uhr an der Katharinenstraße. Hier hatten sich für 19.00 die Nazis für eine Kundgebung gegen das NWDO-Verbot angekündigt. Nachdem die Demo den Nazis lautstark und kraftvoll gezeigt hatte, was sie von ihnen hält, machte sich der Demo-Zug auf den Weg nach Dorstfeld.

Über die Kampstraße und den Königswall ging es zur Rheinischen Straße. Auf Höhe des Hauses Nr. 135 gab es die erste Zwischenkundgebung. Die Autonome Antifa 170 erinnerte in einem Redebeitrag an die Räumung des Nazizentrums „R135“ im Rahmen der Razzien zum NWDO-Verbot, wies aber auch darauf hin, dass die Nazis sich schnell reorganisiert haben und inzwischen über neue Räumlichkeiten verfügen. In direkter Nähe zeigte ein Nazi aus einem Fenster heraus den Hitlergruß; die Polizei griff nicht direkt ein, fertigte jedoch eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Die Demo lief weiter Richtung Dorstfeld. Die nächste Zwischenkundgebung folgte an der Ecke zur Thusneldastraße, wo viele der Nazis in Wohngemeinschaften wohnen. Diese hatten – wohl der Demo zu Ehren – ihr Haus beflaggt und ihr albernes „HTLR“-Transpa rausgehangen. Davon ließ sich die Demo jedoch nicht beeindrucken und lauschte lieber dem Redebeitrag der Linksjugend/‘solid zum Them „Nazis und soziale Frage„.

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