Demonstration am 1. Mai – Wir wollen nach Dortmund Germania

Gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai haben wir eine Demonstration in unmittelbarer Nähe des Naziaufmarsches angemeldet.

Die Demonstration soll um 14 Uhr am S-Bahnhof Germania beginnen und von dort nach Lütgendortmund führen. Hier haben Anwohner bereits Proteste angekündigt. Wir wollen ein klares Zeichen gegen die Nationalistische und Rassistische Hetze der Partei „Die Rechte“ und ihres Anhangs aus Nazi-Kameradschaften setzen.

Wir erwarten von der Polizei, dass sie im anstehenden Kooperationsgespräch einer Route in Hör- und Sichtweite des Aufmarsches der Neonazis keine Steine in den Weg legt. Sperrzonen, wie zuletzt am 4. Juni 2016 erlebt, werden wir nicht akzeptieren.

Bereits um 13:30 Uhr treffen wir uns am S-Bahnhof Stadthaus, um gemeinsam zur Demonstration anzureisen.

Nein! Nö! Nickes! Nee!

Wieder einmal wollen Nazis am 1. Mai in Dortmund marschieren. Wie in den vergangenen Jahren versuchen sie, den 1.Mai für ihre nationalistische und rassistische Hetze zu missbrauchen. Nach eigenen Angaben wollen die Nazis „im Westen“ marschieren. Auch sprechen sie selbst vom Startpunkt „Germania“, einer S-Bahn-Station im Stadtbezirk Lütgendortmund.

Bereits am Vormittag findet in Essen eine Demonstration der NPD statt. Die ultra-rechten Parteien wollen den 1.Mai zum Wahlkampf einerseits und zur ideologischen Umdeutung andererseits nutzen. Unsere Antwort darauf kann nur sein: Nein. Ein Startpunkt „Germania“ in Dortmund zeigt, in welche Richtung die sogenannte Partei „Die Rechte“ denkt. Diese „Großmacht-Träume“ werden wir mit kreativen Aktionen begleiten.

In den vergangenen Jahren hat die Polizei bei Nazi-Aufmärschen eine unrühmliche Rolle gespielt. Wir erinnern uns an 2016: mehrere Stadtviertel wurden von der Polizei abgeriegelt, Gegenprotest weder in Hör- noch in Sichtweite zugelassen, Demonstrierende brutalst gekesselt und misshandelt. Auch hält die Polizei in Dortmund, anders als in Essen, die Marschroute der Nazis geheim.

Wir lassen uns davon nicht abhalten, den Nazis am 1. Mai entschlossen und kreativ entgegen zu treten!

Nein! Nö! Nickes! Nee!

 

*** Update: BlockaDO-Treffpunkt ***

1. Mai 2017, 13.30 Uhr, hinter dem Bahnhof Dortmund-Stadthaus (Ausgang Südbad)

Von dort planen wir eine gemeinsame Anreise zur Demo. Bitte reist in Bezugsgruppen organisiert an, seid pünktlich und bleibt zusammen!

*** Weitere Infos folgen! ***

 

BlockaDO fährt am 22. April nach Köln!

Signet "Solidarität statt Hetze"

Solidarität statt Hetze!

Am 22./23.4. soll im Kölner Maritim-Hotel der nächste Bundesparteitag der AfD stattfinden. Dort werden die Weichen für den Bundestagswahlkampf im Herbst gestellt. Wenige Wochen vor der Landtagswahl in NRW wird das Wochenende auch die zentrale Wahlkampfveranstaltung der AFD sein.

Wir gehen davon aus, dass die AfD Köln ganz bewusst als Ort gewählt hat: Köln als Stadt der sexuellen Übergriffe am Silvesterabend 2015 und damit gleichzeitig Symbol eines radikalen Umschwungs im Diskurs über Geflüchtete und die Willkommenskultur.

Köln hat gleichzeitig eine lange Erfahrung mit antifaschistischen Protesten und Blockaden gegen rechte Großveranstaltungen: sei es der „Anti-Islamisierungskongress“ 2008 und viele nachfolgende Veranstaltungen aus dem Pro-Köln/NRW Spektrum, die Mobilisierungen gegen „HogeSa“ und zuletzt der erfolgreich verhinderte Kongress des Compact-Magazins im letzten Jahr. Weiterlesen →

Nazis im Hafenviertel!? Nein Danke!

Morgen Montag, den 23. Januar planen die Dortmunder Nazis in der Zeit von 20‑22 Uhr eine Kundgebung in der Scharnhorststraße 44 / Hafenviertel.

„Diese richtet sich erneut gegen das anarchistische Buch- und Kulturzentrum Black Pigeon und wie immer, auch gegen alle, die nicht in ihr menschenfeindliches Weltbild passen. Ab 18 Uhr findet eine Kundgebung gegen die Dortmunder Nazis vor dem Black Pigeon statt, der ihr euch gerne anschließen könnt.“

Den ganzen Text findet ihr auf der Webseite des Black Pigeon.

Fahrplan:

Wir wünschen uns eine rege Teilnahme. Solidarität ist eine Waffe!