„Nazikiez“? Is´nicht!

Nazikiez durchgestrichen auf einem Müllbehälter in Dorstfeld

+++Gemeinsame Anreise nach Dorstfeld: Freitag, 18:30 Uhr Ubahnhaltestelle Kamptraße. Pünktlich!+++

In den letzten Jahren sind Nazis bundesweit nach Dortmund-Dorstfeld gezogen, um eine „National befreite Zone“ zu schaffen.

Neben ihrer rassistischen und nationalistischen Hetze verbreiten sie hier Gewalt und Terror gegen alle, die nicht in ihr Weltbild passen. Im Sommer gipfelte dies in einer Kette zahlloser rechter Überfälle in Dorstfeld, aber auch darüber hinaus. So lauerten drei Vermummte tagsüber einem Antifaschisten auf und stachen ihm mit einem Messer mehrmals in den Bauch. Nur durch Glück konnte der Angegriffene entkommen.

Nach zwei größeren Demonstrationen gegen die Nazi-Gewalt durch die Kampagne „Es reicht“ begann auch die Dortmunder Polizei ihre Präsenz in Dorstfeld zu erhöhen.

„Nazikiez“? Is´nicht!

Um sich nicht in „ihrem Kiez“ zurückdrängen zu lassen, startete die sogenannte Partei „Die Rechte“ einen Veranstaltungsmarathon. Wöchentlich gibt es hier nun Versammlungen der Nazis. Für all die Dorstfelder*innen, die unter der massiven Präsenz der Rechten im Stadtteil leiden eine unerträgliche Provokation! Auch für den kommenden Freitag mobilisieren die Nazis wieder wieder nach Dorstfeld. Vermeintlich gegen den Kontrolldruck der Polizei. Verschiedene Antifaschistische Bündnisse, Gewerkschaften und Linke rufen zu Protesten auf.

Wir wollen die Dorstfelder*innen nicht alleine lassen, die tagtäglich den Nazis im Stadtteil begegnen müssen! Gegen all die Einschüchterungsversuche, gegen die ständigen Überfälle und die Gewalt durch die Rechten! Wir wollen keinen Nazi-Scheiß! Weder in Dorstfeld, noch anderswo!

Kommt alle am 18. November (Freitag) um 19 Uhr auf den Wilhelmplatz nach Dortmund-Dorstfeld.

Schicht im Schacht – Nazis auffe Halde!

unbenannt

Für den 8. Oktober mobilisiert der Verein „Gemeinsam stark Deutschland“ (GSD) zu einer Demonstration in Dortmund.

GSD ist ein Spaltprodukt der „Hooligans gegen Salafisten“, die im Oktober 2014 randalierend durch Köln zogen. Zuletzt demonstrierten mehr als 500 rechte Hooligans, von GSD organisiert, durch Magdeburg. Mit dabei waren auch die Dortmunder Neonazis Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt und der Borussenfront-Führer Sascha Rudloff.

In Dortmund möchte GSD den „deutschen Ruhrpott“ gegen den Islam und Terrorismus verteidigen. Die Idee eines „deutschen Ruhrpotts“ wie er den rechten Hooligans vorschwebt ist dabei völlig absurd. Vor 100 Jahren bauten die so genannten „Ruhrpolen“ den Kohle- und Stahlstandort Ruhrgebiet auf. Und auch heute jubeln die Hooligans, wenn sie denn einmal ins Stadion dürfen, türkischstämmigen Ruhrpottjungs wie Ilkay Gündogan oder Mesut Özil zu. Den „deutschen Ruhrpott“ der Nazis gab es nie, und es wird ihn nie geben.

Also, lasst uns am 8. Oktober zusammen auf die Straße gehen und den Nazis zeigen, dass im Pott kein Platz für ihre rassistische Propaganda ist. Nazis auffe Halde!

Der Aktionsflyer zum Download:

Neuer offener Treff der Roten Hilfe in Dortmund

Rote Hilfe (1)

Ab Donnerstag, den 1. September 2016 kommt die Aktivengruppe der Roten Hilfe Bochum-Dortmund regelmäßig nach Dortmund.

Im anarchistischen Buchladen „Black Pigeon“ sind wir jeden 1. Donnerstag im Monat für Fragen oder Beratungen sowie inhaltlichen Input unserer Ortsgruppenmitglieder ab 19 Uhr anzutreffen.

Adresse des Black Pigeon:
Buch- und Kulturladen zur Förderung libertärer Philosophie e.V.
Scharnhorstr. 50
44147 Dortmund

Bitte beachtet dass eine anwaltliche Beratung auch weiterhin nur in unserer offenen Sprechstunde jeden 1. Montag im Monat um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum möglich ist.

Adresse des SZ Bochum:
Soziales Zentrum Bochum
Josephstraße 2
44791 Bochum

Link zur Seite der Roten Hilfe Bochum/Dortmund