Aktionskonferenz am 6. April im Fritz-Henßler-Haus

Das Fritz-Henßler-Haus in Dortmund

Mit dem Tag der Aktionskonferenz im Fritz-Henßler-Haus wird es offiziell und unser Bündnis nimmt die Arbeit auf.

Auszug aus der Pressemitteilung:

„Mit der Aktionskonferenz wollen wir nicht nur unser Bündnis und Blockaden gegen Naziaufmärsche in der Stadtgesellschaft verankern“, wie ein Sprecher des Bündnisses sagt, „wir wollen auch ermuntern und motivieren zu blockieren und aufzeigen, wie dies wirkungsvoll gelingen kann. Dazu gibt es ein Blockadetraining für alle, die sich an den Blockaden beteiligen und sich darauf vorbereiten möchten sowie Vorträge rund um die Themen Neonazismus, Antifaschismus und Antirassismus.

Das Programm:

12:00 – 12:30
Beginn

12:30 – 13:00
Begrüßung

13:15 – 14:15
Vorträge I
a) Das Versteckspiel – Symbole, Codes und Lifestyle
b) “Die Rechte” in NRW: Sammelbecken verbotener Kameradschaften

14:30 – 15:30
Vorträge II
a) Rechte Akteure in Dortmund und NRW
b) Offene Fragen im NSU-Komplex

15:30 – 16:00
Pause

16:00 – 17:00
Blockadetraining

17:30 – 19:00
Podium

Die Veranstaltungen:

Das Versteckspiel – Symbole, Codes und Lifestyle

Das Hakenkreuz kennen alle, den Gruß „Heil Hitler“ auch. Doch was macht man, wenn solche Inhalte versteckt werden, wenn aus „Heil Hitler“ die Zahlenkombination 88 wird? Der Vortrag beleuchtet die Codes und Symbole rechter Jugendlicher und ihren Zusammenhang mit einem Lifestyle, zu dem auch bestimmte Markenkleidung gehört. Mehr Infos …

Dortmunds Neonaziszene nach dem Verbot: Vom „NWDO“ zur Partei “Die Rechte”

Ende August 2012 verbot das NRW-Innenministerium drei der aktivsten Neonazi-Kameradschaften NRWs, darunter auch der „Nationale Widerstand Dortmund“ (NWDO). Die Neonazi-Szene brauchte nur kurze Zeit, um sich zu reorganisieren und ihre Aktivitäten fortzuführen. Mehr Infos …

Rechte Akteure in Dortmund und NRW

Kameradschaften, Parteien, „Bürgerinitiativen“ – die rechte Szene tritt in Dortmund und NRW unter vielen Etiketten auf. Unser Referent gibt in seinem Vortrag einen Überblick auf die Personen, die hinter den rechten Organisationen stehen.

Offene Fragen im NSU-Komplex

Auch zwei Jahre nach dem »Auffliegen« des »Nationalsozialistischen Untergrunds« gibt es noch viele offene Fragen. Das ist so, obwohl es vier Untersuchungsausschüsse gab (zwei davon laufen noch) und obwohl im Prozess in München mittlerweile knapp 100 Verhandlungstage stattfanden. Das heißt aber nicht, dass man nichts weiß. Mehr Infos…

Blockadetraining

Beim Blockadetraining wird euch das Konzept unserer Massenblockaden näher gebracht und was man alles beachten muss, um Nazis erfolgreich am Marschieren zu hindern. Auch der Umgang mit brenzligen Situationen, wie sie an einem solchen Tag vorkommen können, soll näher beleuchtet werden.

Podiumsdiskussion: Blockieren, aber wie?

Massen- oder Menschenblockaden sind ein Konzept, dass spätestens seit den erfolgreichen Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Dresden Furore macht. Initiativen in vielen Städten rufen mittlerweile zu Blockade auf, wenn Neonazis aufmarschieren wollen. Wir Diskutieren mit Aktivistinnen und Aktivisten aus anderen Städten über die Erfahrungen mit Blockaden, den Weg dahin und ihre Erfolge und Rückschläge.

Hinweis

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Bildquelle Wikipedia – Foto Ralf Huels (CC BY-SA 2.0 DE)